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aktion-tier startet bundesweite Umfrage: Brauchen wir ein gesetzliches Verbot von Wildtierhaltung in Privathand? Jetzt online mit abstimmen
09.03.2010 - 12:43 - Kategorie: Tiere - (ptext)
aktion-tier startet bundesweite Umfrage: Brauchen wir ein gesetzliches Verbot von Wildtierhaltung in Privathand? Jetzt online mit abstimmen
Vor wenigen Wochen hat die Tier und Artenschutzorganisation aktion tier mit seinem Kooperationspartner animal public die Aufklärungskampagne "Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer - artgerecht ist nur die Freiheit" auf dem Berliner Alexanderplatz gestartet. Der Kampagnenstart hat für viel Aufsehen gesorgt: Bei frostigen Graden um den Gefrierpunkt haben drei als Reptilien angemalte Frauen auf einem roten Sofa den Startschuss gegeben. Viele Medien berichteten bundesweit über die Bodypainting-Aktion. Im Rahmen der Kampagne stellt aktion tier nun die Frage: Brauchen wir ein gesetzliches Verbot von Wildtierhaltung in Privathand? "Uns ist die Meinung der Bevölkerung sehr wichtig, aus diesem Grund hat aktion tier die Onlineumfrage ins Leben gerufen", so Ursula Bauer von aktion tier heute Morgen in Berlin.
Etwa 900.000 Papageien und Sittiche, ca. 100.000 Gift- und 200.000 Riesenschlangen, Zehntausende Warane und Chamäleons, unzählige Geckos und Schildkröten sowie etwa 80 Millionen Zierfische werden in Deutschland als Haustiere gehalten - Tendenz steigend, denn die Attraktivität von exotischen Wildtieren erfährt in Deutschland gerade einen regelrechten Boom. "Statt Hund, Katze oder Meerschweinchen werden verstärkt Pythons, Bartagamen oder Chamäleons angeschafft. "Um der Wohnung ein exotisches Flair zu verleihen, wegen des Nervenkitzels angesichts einer Vogelspinne oder auch als Statussymbol sind möglichst seltene, fremdländische Wildtiere sehr gefragt", so die aktion tier-Diplom-Biologin Ursula Bauer.
Parallel zur steigenden Nachfrage nimmt das Aussetzen von exotischen Mitbewohnern in den letzten Monaten und Jahren massiv zu. Die Anschaffung eines Wildtieres ist relativ leicht und die scheinbar niedrigen Einstiegskosten fördern die Nachfrage nach den exotischen Mitbewohnern. Doch oft verlieren die Tierhalter das Interesse an dem Tier, wenn es etwa zu groß oder dann doch zu teuer wird, und wollen es schließlich nur noch loswerden. Ähnlich wie bei Hund und Katze werden dann auch Schlangen und Spinnen unkontrolliert in die freie Natur entlassen. Das Aussetzen von Tieren ist verboten und die Wahrscheinlichkeit, dass ein exotisches Wildtier in Deutschland überlebt verschwindend gering. Auch das Gefährdungspotential durch ausgesetzte gefährliche Tiere darf nicht unterschätzt werden. "Ein gesetzliches Verbot von Wildtieren in Privathaltung würde sowohl dem Wohle der Tiere als auch der Sicherheit der Bevölkerung dienen", so Ursula Bauer von aktion tier abschließend.
aktion tier ruft die Bevölkerung zur Beteiligung an der Tierschutz-Umfrage auf: "Was halten Sie von einem gesetzlichen Verbot von Wildtieren in Privathand?" Die Umfrage finden Sie auf der aktion tier-Website unter http://www.aktiontier.org/index.php?m=22&sub=685&id=684&
Weitere Informationen zur Wildtierkampagne sowie ein Kampagnen-Video finden Sie ebenfalls auf der aktion tier-Website unter www.aktiontier.org.
Weblink
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Pressekontakt
Unternehmen:
aktion tier - menschen für tiere e.V.
Ursula Bauer
Kaiserdamm 97 14057 Berlin
Tel: 030-30103831
Email: Info [at] aktiontier-pressestelle [dot] org
Agentur:
aktion tier - menschen für tiere e.V.
Ursula Bauer
Kaiserdamm 97 14057 Berlin
Tel: 030-30103831
Unternehmensprofil
aktion tier - menschen für tiere e.V. ist eine der mitgliederstärksten Tierschutzorganisationen seiner Art. Der Verein verfolgt das Ziel, mit unkonventionellen und dynamischen Methoden effektiven Tier-, Natur- und Artenschutz zu betreiben. Die notwendige Unterstützung erhält aktion tier durch seine zahlreichen Mitglieder. Es ist dem Einsatz der Ansprechpartner vor Ort, der Mitgliederbetreuung in Berlin, den Geschäftsstellen in München und Berlin, den Fachberatungsstellen und den Kooperationspartnern in ganz Deutschland zu verdanken, dass aktion tier eine große Akzeptanz auch von Seiten anderer Tierschutzorganisationen und politischer Gremien entgegengebracht wird.
Ortsbezug
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