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Berlinale Filmpremiere am 16.02.: „Postcard To Daddy“, autobiographischer Dokumentarfilm von Michael Stock
04.02.2010 - 19:01 - Kategorie: Filme und Kino - (ptext)
Berlin, 04.02.2010: „Postcard to Daddy“ ist ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm über das persönliche Erleben und den Versuch der Bewältigung von jahrelangem sexuellen Missbrauch in der Kindheit - durch den eigenen Vater.
Der Film versucht den eigentlichen „Täter“ nicht zu stigmatisieren. Michael Stock sucht nicht die Sensation, will seine Geschichte nicht reißerisch ausbeuten – er will verstehen, um Frieden zu finden. Die Faszination seines Films entsteht alleine aus der Geschichte und den Menschen, die mit ihr leben. Die hautnahe Aufarbeitung dieses Familiendramas besticht durch eine authentische Atmosphäre, da auf ein großes Filmteam verzichtet und somit die spontane Reaktion aller Beteiligten festgehalten wird.
In seiner Heimat im Schwarzwald führt er Gespräche mit seinen älteren Geschwistern Anja und Christian und seiner Mutter Margret, die aus ihrer subjektiven Sicht erzählen, was sie erlebt haben und welche Folgen das Familiendrama für sie bis heute hat.
Der Film fokussiert und dokumentiert die reale und persönliche Aufarbeitung des Erlebten durch den Autor im Jahr 2008 / 2009. Er selbst vertraut sich erst im Alter von 19 Jahren seiner Mutter an, wonach diese auch eine zentrale Rolle in der Problembewältigung einnimmt.
Im Laufe der Zeit folgen mehrere Versuche einer direkten Aussprache des Autors mit dem Vater, die jedoch scheitern und ohne ein befriedigendes Ergebnis für beide Seiten bleiben.
Gesundheitliche Umstände von Vater und Sohn gleichermaßen bewegen den Autor Ende 2008 zu einem weiteren, vielleicht auch letzten Versuch einer direkten Annäherung. Dies gelingt dem Autor mit Hilfe des Mediums Film selbst: Durch den gefilmten Urlaubsbericht einer „Gesundungsreise“ nach Thailand mit seiner Mutter, durch Interviews mit seinen Geschwistern und Freunden sowie durch seine eigenen Erzählungen, richtet der Autor die Stimmen aller Beteiligten direkt an seinen Vater.
Mit dem Rohschnitt seiner Videobotschaft, der „Postkarte an den Vater“ im Gepäck, stattet Michael Stock seinem Vater am Ende des Films einen Besuch in der alten Heimat ab und konfrontiert ihn mit vielen der bisher unausgesprochenen Details aus der Vergangenheit, um endlich seinen Frieden finden zu können…
Der Film wurde am 3.2.2010 für den Amnesty-Filmpreis nominiert.
BRD/Thailand 2010, Dokumentarfilm, HDV, 86 min, Farbe, oculus film Produktion.
Premiere in Berlin am 16. Februar 2010 um 20 Uhr im CineStar 7, Potsdamer Platz (Sony-Center)
Weitere Vorführungstermine im Rahmen der Berlinale:
Mittwoch, den 17.02.2010 um 17:30 Uhr im CineStar Cubix 7 am Alexanderplatz
Donnerstag, den 18.02.2010 um 15:30 Uhr im Colosseum 1 der UCI-Kinowelt (Schönhauser Allee)
Regie: Michael Stock, Produzent: Hubert Schaefer, Co- Produzent: Michael Stock, Kamera: Michael Stock, Guido Diek, Schnitt: Michael Stock, Robert Quante, Till Koistinen, Editor: Martin Kayser-Landwehr, Produktionsleitung: Ralf Eifridt, Produktionsassistenz: Andrea Schaefer, Grafik-Design: Pierra Kayser, Musik: Michael Stock, Josef Tieks, Ton: Celia Kamlah, Tonmischung: Thorsten Biernath, Grafik Animation: Robert Quante
Weblink
Pressekontakt
Pressekontakt:
oculus film Produktion
Andrea Schäfer
Reuterstr. 43
12047 Berlin
Fon +49 30 97002713
Fax +49 30 97002715
www.oculus-film.com
andrea [dot] schaefer [at] oculus-film [dot] com
JCOMS (Produktionsleitung für Postcard To Daddy):
Ralf Eifridt - Japan Consulting | Online Marketing | Sales Services
Internationale Handelsbeziehungen, Online-Marketing und Vertrieb
Pallasstr. 23
10781 Berlin
tel: +49(0)30 51 694 829
fax: +49(0)3212 10 72 44 9
email: ralf [dot] eifridt [at] jcoms [dot] de
web: http://www.japan-consulting-online-marketing.de
Der Film im Netz: www.postcardtodaddy.de
Der Regisseur im Netz: www.michael-stock-filmemacher.de
Die Filmproduktion im Netz: www.oculus-film.com
Unternehmensprofil
Portrait oculus film Produktion
Die Berliner Produktionsfirma OCULUS FILM hat sich seit mehreren Jahren auf die Produktion hochwertiger Dokumentationen im Bereich Kunst und Kultur spezialisiert. Sie werden mit großem Erfolg im Buchhandel und vor allem in den Shops von großen Internationalen Museen, Kirchen etc. verkauft – darunter etwa die Museen des Weltkulturerbes Museumsinsel Berlin.
Die Filme leben von einer ganz eigenen Erzählweise. Nicht nachgestellte Szenen oder billige „Sensationen“ stehen im Mittelpunkt – denn die Produkte des menschlichen Geistes sind selbst sensationell genug. Ob 5000 Jahre alte Kultschalen, gotische Kathedralen oder auch modernste technische Entwicklungen – sie alle erzählen spannende Geschichten über unterschiedliche Menschen, ihr Leben und ihren Blick auf unsere Welt.
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