Das Presseportal

ptext.de ist eine Plattform für kostenfreie Pressemitteilungen. Alle Pressemitteilungen werden redaktionell geprüft und an Google News übermittelt.

PR mit Ortsbezug

Lokale Nachrichten werden besser wahrgenommen. Publizieren Sie Pressemeldungen gezielter, dank der neuen Geo-Kodierung.

Jetzt aussenden!

Pressemitteilungen veröffentlichen ist einfach und schnell. Hier zeigen wir Ihnen unsere moderne Oberfläche und Agentur-Funktionen.

DeepSec warnt: Nach Social Network-Datenklau drohen Social Engineering-Angriffe

20.10.2009 - 09:33 - Kategorie: Web 2.0 - (pts)

Die internationale Sicherheitskonferenz DeepSec (https://deepsec.net/), die vom 17. bis 20. November in Wien zum dritten Mal die Weltelite aus den Bereichen Network-Security und Hacking versammelt, widmet sich der Spionage und ihrer Abwehr. Social Engineering ist dabei ein wichtiges Thema: "Aktuelle Datendiebstähle in Social Networks, aber auch bei Finanzdienstleistern und Telekommunikationsunternehmen können weitreichende Folgen in Form von Social Engineering-Attacken haben, die nicht absehbar sind", warnt René Pfeiffer, Organisator der DeepSec. Jeder gezielte Social Engineering-Angriff setzt eine Periode intensiver Aufklärung voraus. "Alle Informationen, seien es Namen, Informationen über Schule oder Arbeitsort, Alter, Geschlecht, Vorlieben und Aussehen liefern Ansatzpunkte, um dem Betreffenden oder seinem Umfeld zu schaden", sagt Sicherheitsexperte Pfeiffer.

Social Engineering umfasst alle auf zwischenmenschlicher Ebene versuchten Beeinflussungen mit dem Ziel, unberechtigt an Daten, Dinge oder Dienstleistungen zu gelangen. Dazu spionieren Social Engineers das persönliche Umfeld ihres Opfers aus, um Ansatzpunkte zu finden. Schon Informationsfetzen wie Telefonnummern werden zum Vortäuschen von falschen Identitäten und fingierten Anrufen im privaten und geschäftlichen Umfeld genutzt. Dabei gibt sich der Social Engineer etwa als Mitarbeiter einer Behörde, Familienangehöriger oder auch als Techniker aus, der für wichtige Arbeiten vertrauliche Zugangsdaten benötigt. Die Verwendung von Fachjargon und stark zur Schau gestelltem Selbstbewusstsein kombiniert mit einer oft vorhandenen Autoritätshörigkeit der Opfer führt oft zur Herausgabe von geheimen und wertvollen Informationen. Die Abwehr von Social Engineering ist nicht einfach: Leichtgläubige haben so gut wie keine Chance, anfänglichen Zweiflern wird gern mit Konsequenzen gedroht, um deren Widerstand zu brechen.

"Alle Nutzer von Social Networks, von Schülern über Studenten bis hin zu Angestellten sind gut beraten, nicht leichtfertig mit Informationen umzugehen und zu viel über sich bekannt zu geben. Jedes zusätzliche Detailwissen erhöht die Glaubwürdigkeit des Social Engineering-Angreifers und damit seine Erfolgsaussichten", so Pfeiffer.

In einem zweitägigen Workshop analysieren die Experten Sharon Conheady und Martin Law von First Defence Information Security, welche Social Engineering-Strategien es gibt, wie diese funktionieren und durchgeführt werden. Ebenso sind Verteidigungsstrategien für IT-Profis gegen Social Engineering ein Teil des Workshops.

Während der Konferenz, die unter anderem vom Microsoft Security Team, Sourcefire.com, British Bookshop, Global Knowledge und der Wirtschaftskammer Österreich unterstützt wird, geben Spezialisten Einblicke in heutige Sicherheitsrisiken und deren Abwehrmöglichkeiten. Weitere Themen sind DoS-Attacken auf GSM-Netze, Datenklau über Twitter, eVoting, Stoned Bootkit, Cloud Computing, Datenbankangriffe, das Aushebeln von Smart Cards, angreifende USB-Treiber, Gefahr durch manipulierte Drucker-Firmware, und Sicherheitsaspekte von Software-Entwicklung.

Die DeepSec bringt als neutrale Plattform die Hacker-Community, IT-/Security-Unternehmen, Behördenvertreter sowie Forscher zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch in Vorträgen und Workshops zusammen. Die Konferenz will aber auch dem verbreiteten Vorurteil entgegen wirken, dass Hacker zwangsläufig Kriminelle sind. "Vielen geht es eher darum, Sicherheitslücken aufzuzeigen und bekannt zu machen. Erst dann können sie geschlossen werden", so Pfeiffer.

Das volle Programm mit einer Zusammenfassung der Beiträge: https://deepsec.net/schedule

Anmeldung zur DeepSec unter: https://deepsec.net/register/ (Ende)

Pressekontakt

Aussender: DeepSec GmbH
Ansprechpartner: René Pfeiffer, Michael Kafka
Tel.: +43-676-5626390, +43-664-4145905
E-Mail: deepsec [at] deepsec [dot] net

[ Quelle: http://pressetext.com/news/091020011/ ]

Wien (pts/20.10.2009/10:33)

Ortsbezug

 

Ähnliche Pressemitteilungen

Neue Spionagegefahren und geeignete Abwehrstrategien waren das Thema der dritten internationalen Sicherheitskonferenz DeepSec ( https://deepsec.net/ ), die vom 17. bis 20. November in Wien stattfand. Über 150 Teilnehmer aus den Bereichen Network-Security und Hacking diskutierten mit 37 hochkarätigen Referenten und tauschten sich in 33 Vorträgen und fünf mehrtägigen Workshops aus. "Die Veranstaltung war ein voller Erfolg", freut sich René...
Internet-Shopper verlassen sich gerne auf Gütesiegel, die dem besuchten Online-Shop "Sicherheit" attestieren und Vertrauen vermitteln sollen. "Zur Sicherheit beim Online-Shoppen gehört mehr als ein einmalig verliehenes Gütesiegel, nämlich andauernde Sorgfaltspflicht des Shop-Betreibers und des Zertifizierers", warnt René Pfeiffer, Organisator der internationalen Sicherheitskonferenz DeepSec ( https://deepsec.net/ ), die vom 17. bis 20....
Wer "Spionage" hört, denkt an die Wanze im Telefon, konspirative Treffen in schmierigen Hinterzimmern oder den fein gekleideten Agenten ihrer Majestät an der Bar des Casinos von Monaco. Dabei ist Spionage - ganz abseits der gängigen Klischees - heute dank moderner Technologien so einfach und auch so allgegenwärtig wie nie zuvor. Und niemand ist davor gefeit: "Jedes Unternehmen hat Informationen, Daten, Technologien und Produktideen, die für den...
Am 23.03.2010 sprechen im Rahmen einer dichten Agenda hochkarätige Referenten im Europasaal der Industriellenvereinigung über wirkungsorientierte Verwaltung, Veränderungsmanagement, Dienstleistungsrichtlinie und aktuelle Best Practices. Es freut uns besonders, dass der Gen-Dir.Stv. der SVA, Herr Univ.-Doz. Dr. Thomas Mück, als Erstredner einen Projekterfahrungsbericht über das von SHARK GmbH http://www.shark-soft.com für die SVA...
Wann ist eine Website wirklich sicher? Eine mit Secure Socket Layer (SSL) verschlüsselte Internetseite, wie sie etwa Webshops oder Banken verwenden, ist sicher, davon sind die meisten User überzeugt. Die Logik dahinter: Da die Inhalte verschlüsselt werden, kann ja gar nichts passieren. "Aber das kann leider ein Trugschluss sein", warnt René Pfeiffer von der internationalen Sicherheitskonferenz DeepSec ( https://deepsec.net/ ), die vom 17. bis...
Mitglieder der Business-Plattform XING können jetzt auch mit Netviewer Online-Meetings und Webinare kostenlos planen und durchführen. Mit der Netviewer AG, Europas Marktführer von Webkonferenzlösungen, erweitert XING seine Kommunikationswege. Über das XING Partner Ecosystem können die Mitglieder des Business-Netzwerks die Netviewer-Applikation installieren, die eine reale Meeting-Umgebung schafft und den Kontakt in Echtzeit über das Internet erm...