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Neue Masche: Betrüger nutzen Autokennzeichen aus dem Internet

11.02.2011 - 11:07 - Kategorie: Versicherungen und Vorsorge - (ptext)

R+V-Infocenter: Kriminelle Banden private in Versicherungsbetrug - stets machen

Wiesbaden, 11. Februar 2010. Das Auto fotografieren, die Daten einstellen - fertig: Viele Privatleute verkaufen ihre Autos über das Internet. Betrüger nutzen das mit einer neuen Masche aus. Sie geben sich als Kaufinteressent aus und verwickeln die ahnungslosen Verkäufer in einen Versicherungsbetrug. Dafür suchen die kriminellen Banden gezielt nach Angeboten, bei denen das Kfz-Kennzeichen sichtbar ist. Weitere Informationen sammeln sie bei einem Telefongespräch. Mit einer gefälschten Rechnung für einen Glasschaden kassieren sie dann im Namen des echten Versicherten ab. Karl Walter, Kfz-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung, erklärt diese - und warum Verbraucher das auf Fotos immer unkenntlich machen sollten.

Frage: Wie läuft dieser Betrug ab?

Karl Walter: Wenn die Betrüger im Internet ein Kaufangebot mit Kennzeichen entdecken, rufen sie dort an und geben sich als Interessenten aus. Im Gespräch versuchen sie, Name und Adresse des Verkäufers sowie das Versicherungsunternehmen und die Art der Versicherung herauszubekommen. Was sie in der Regel problemlos schaffen. Nur wenige Verkäufer werden , wenn ein Interessent nach Versicherungsdetails fragt und auch die Postadresse wird bei der Vereinbarung eines Besichtigungstermins bereitwillig genannt.

Frage: Die Betrüger kennen also Versicherungsunternehmen, Kennzeichen und Adresse. Was machen sie mit diesen Informationen?

Karl Walter: Sie schicken der Versicherung eine gefälschte Rechnung über den angeblichen Austausch einer . Diesem Schreiben liegt eine ebenso gefälschte Erklärung des "echten" Versicherten bei. Er bitte darum, die Rechnung direkt an den Autoglaser zu begleichen - den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Damit landet das Geld auf dem Konto der Betrüger. Da steckt also jede Menge kriminelle Energie dahinter.

Frage: Warum ausgerechnet die Rechnung über eine neue Scheibe? Es gibt doch noch teurere Reparaturen...

Karl Walter: Weil der Versicherte bei einem Glasschaden in der Kaskoversicherung nicht hochgestuft wird. Deshalb ist es auch nicht notwendig, ihn noch einmal zu informieren und so fällt der Betrug meistens nicht auf. Allerdings kann es zu Komplikationen kommen, wenn der Versicherte kurze Zeit danach selbst einen echten Schaden meldet.

Frage: Was raten Sie Verbrauchern, wenn sie ihr Auto im Internet verkaufen möchten?

Karl Walter: Unbedingt das Kennzeichen auf dem Foto unkenntlich machen oder vor dem Fotografieren abmontieren! Außerdem sollte der Verkäufer am Telefon keine genauen Angaben zur Versicherung machen. Denn am Ende geht ein solch groß angelegter Betrug immer zu Lasten der Versicherten, etwa wenn die Versicherungsbeiträge wegen häufiger Betrugsdelikte steigen. Und ich denke, den meisten Menschen geht es wie mir: Ich möchte nicht, dass jemand unter meinem Namen einen Betrug begeht!

Presse-Information und Bildmaterial direkt herunterladen:

http://www.ruv.de/de/presse/r_v_infocenter/pressemeldungen/20110209-betrugsmasche-kfz.jsp

oder

http://ao-url.de/eb9fe3

Weitere Themen rund ums Auto unter

http://www.infocenter.ruv.de

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Pressekontakt

Unternehmen:
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2 65189 Wiesbaden
Tel: 06 11 / 533 - 46 56
Email: brigitte [dot] roemstedt [at] ruv [dot] de

Agentur:
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Schaberweg 23 61348 Bad Homburg
Tel: 06172/9022-131

Unternehmensprofil

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die "Ängste der Deutschen" ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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