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Themenübersicht Sicherheitsverantwortliche
| Mitteldeutsche Zeitung: zu Afghanistan | Das Hin und Her straft die gesamte Afghanistan-Rhetorik Lügen. Es gibt dort keine Demokratie, wie versprochen. Es gibt keinen irgendwie funktionsfähigen Staat. Auch die Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die Afghanen ist nichts anderes als eine Floskel, weil es eine funktionierende Polizei und Armee ebenfalls nicht gibt. Tatsächlich ist der Westen vor aller Augen gescheitert, so wie einst die Russen in Afghanistan gescheitert sind. Es ist sinnlos geworden, das noch zu bemänteln. http://www.presseportal.de/pm...Verteidigungspolitik | |
| Der Tagesspiegel: Nouripour: Kabuls Ankündigung wird Abzugsdebatte neu befeuern | Die Ankündigung der afghanischen Regierung, die volle Sicherheitsverantwortung im ganzen Land bereits jetzt zu übernehmen und den Prozess der Übergabe 2013 und nicht 2014 enden zu lassen, wird nach Auffassung des verteidigungspolitischen Sprechers der Grünen im Bundestag die Abzugsdebatte in den Truppenstellernationen verschärfen. Der Schritt zeige, wie groß nach den Geschehnissen der vergangenen Wochen "der innenpolitische Druck auf Präsident Hamid Karsai ist, auf Distanz zu den internationalen Truppen zu gehen", sagte Omid Nouripour dem "Tagesspiegel" (Freitagausgabe)....Politik | |
| Beck: Neues Afghanistan-Mandat markiert die Wende | Der Deutsche Bundestag hat heute das neue Mandat zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan beschlossen. Dazu erklärt der ver-teidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Ernst-Reinhard Beck: Das neue Mandat wird der verbesserten Sicherheitslage in vollem Umfang gerecht. Seit Juli 2011 übernimmt die afghanische Regierung nach und nach die Sicherheitsverantwortung für ihr Land. Das ist ein Zeichen für den Fortschritt in Afghanistan und markiert die Wende des Bundeswehreinsatzes. Die Reduzierung der Mandatsobergrenze auf 4900 Soldaten und...Verteidigungspolitik | |
| Mitteldeutsche Zeitung: Afghanistan Ex-Minister Amin Farhang hält afghanische Sicherheitskräfte für schlecht ausgebildet | Der ehemalige afghanische Wiederaufbauminister Amin Farhang hat davor gewarnt, die Sicherheitsverantwortung in seinem Land wie geplant 2014 an die Afghanen zu übergeben. "Wenn die Sicherheitsverantwortung 2014 an die Afghanen übergeben wird, dann können Polizei und Armee das Land nicht unter Kontrolle halten", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Dazu sind sie zu schlecht ausgebildet." Der Westen habe hier zu viele Fehler gemacht. Farhang fügte hinzu: "Ich fürchte, dass Afghanistan dann wieder zum Zentrum des internationalen Terrorismus...Verteidigungspolitik | Halle (Saale) |
| Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Lage in Afghanistan: | Wenn jetzt der Oberkommandierende der internationalen Truppen in Afghanistan, der US-General David Petraeus, beim Abschied erklärt, im Kampf gegen die Aufständischen sei eine wichtige Wende gelungen, dann ist dies nichts weiter als eine Formulierung, die gesichtswahrend das allmähliche Ende des ausländischen militärischen Engagements im Lande decken soll. Die Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die einheimischen Kräfte ist eine andere derartige Formulierung. In Wirklichkeit werden Polizei und Militär Afghanistans recht bald auseinanderfallen. Dass die Taliban Karsai dann als...Verteidigungspolitik | Frankfurt am Main |
| Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Afghanistan | Mit dem Tod Osama Bin Ladens hatten viele Menschen gehofft, auch El-Kaida sei erheblich geschwächt. Einige wähnten, die Achillesferse der Taliban getroffen zu haben. Weit gefehlt! Das haben die Ereignisse am Wochenende erneut belegt. Eine einzige Granate reichte aus, um 38 Menschen zu töten. 30 US-Soldaten starben - wie 1570 Kameraden vor ihnen. Die Schutztruppe ist verstärkt Zielscheibe der radikalen Islamisten. Seit Jahresbeginn kamen mehr als 350 Nato-Soldaten um. Die Frage, ob dieser Einsatz nicht ausschließlich Menschenleben kostet, ist berechtigt. Trotz modernster...Verteidigungspolitik | Bielefeld |
| Mitteldeutsche Zeitung: Balkan Verteidigungsstaatssekretär Schmidt: Kosovo bleibt eine Erfolgsgeschichte | Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU), sieht trotz der jüngsten Unruhen im Kosovo keinen Grund zum Pessimismus. "Das Kosovo bleibt eine Erfolgsgeschichte und ich bleibe optimistisch", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe), fügte allerdings hinzu: "Eigenmächtigkeiten und Provokationen beider Seiten kann es nicht geben. Wir werden alles tun, um das zu verhindern." Serbien müsse "zwar nicht sofort das Kosovo anerkennen. Aber es darf dessen Unabhängigkeit nicht ignorieren. Es soll mit dem...Verteidigungspolitik | Halle (Saale) |
| Rheinische Post: Abzug aus Afghanistan | Für die Bundeswehr ist der elfte heiße Sommer in Afghanistan der erste mit einer gewandelten Perspektive. Seit dem Jahr 2002 war stets zu fühlen, dass die Präsenz des Westens nicht ausreichen würde, um das Land nachhaltig zu stabilisieren; stets wähnten sich die Soldaten vor einer neuerlichen Truppenverstärkung. Insofern leben die deutschen Militärs am Hindukusch jetzt schon in einer neuen Phase: Der Abzug gerät in den Blick, Weihnachten sollen die ersten zu Hause sein. Für Guido Westerwelle war die anstehende Übergabe der Sicherheitsverantwortung für eine erste Region im "deutschen"...Verteidigungspolitik | Düsseldorf |
| Rheinische Post: Taktik der Taliban | Der Mord an dem einflussreichen Halbbruder von Präsident Hamid Karsai konterkariert einmal mehr die Aussagen westlicher Politiker, die Sicherheitslage in Afghanistan verbessere sich zunehmend. Ahmed Wali Karsai war einer jener mächtigen, aber schillernden Strippenzieher im Land, die viele Feinde haben. Auch in Drogengeschäfte soll er verwickelt gewesen sein. Ähnlich wie bei dem Anschlag auf den Polizeichef von Kundus, bei dem ein deutscher General verletzt wurde, müssen zwar nicht zwingend die Taliban hinter dem jüngsten Mord stecken, auch wenn sie sich mit der Tat brüsten. Aber es...Verteidigungspolitik | Düsseldorf |
| Rheinische Post: Terror in Kabul Von Helmut Michelis | Die afghanische Hauptstadt wirkt mit ihren ungezählten Stacheldraht-Barrieren, Betonmauern und Kontrollpunkten auf den ersten Blick wie ein gigantischer Hochsicherheitstrakt; auch die Zufahrten zu den Hotels sind gleich mehrfach durch Schleusen und Wachposten scheinbar unüberwindlich abgeriegelt. So ist der Taliban-Angriff auf das Interconti eine herbe Schlappe für die afghanischen Sicherheitskräfte - auch wenn man zugestehen muss, dass es letztlich unmöglich ist, alle denkbaren Anschlagsorte in einer Millionenstadt abzuschotten. Trotzdem können sich die islamistischen Terroristen mit...Verteidigungspolitik | Düsseldorf |
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